Prototyp:
-
Schweizerische Bundesbahnen (SBB CFF FFS)
Baureihe
Re 4/4I Elektrolokomotive - zweite
Produktionsreihe in firgrüner Grundlackierung mit TEE-Symbolen an
der Front;
- 2x
Ap4üm-62 TEE Großraumwagen, 1. Klasse;
- 1x
AD4üm-62 TEE Panoramawagen, 1. Klasse, Dome mit 4
Fenstern;
- 1x
WR4üm-62 TEE Speisewagen.
Alle der Schnellzug-Personenwagen sind für die
Deutsche Bundesbahn (DB) in der kobaltblauen /
beigen "Rheingold"-Lackierung beschriftet.
Zugverlauf als TEE 10 "Rheingold": Dortmund – Essen – Duisburg –
Köln – Bonn – Mainz – Mannheim – Basel SBB – Bern – Genf.
Der Zug sieht aus wie im Sommer 1965:
Highlights:
- alle Wagen verfügen über werkseitig installierte
LED-Innenbeleuchtung;
- stromführende Kupplungen, die entkuppelt werden können;
- ein Großraumwagen enthält eingebaute Rücklichter und einen
montierten Abnehmer;
- der Panoramawagen umfasst neue Dome-Werkzeuge und 4 große
Panorama-Fenster;
- die Lokomotive enthält einen mfx+ World of Operation Decoder und
eine Vielzahl von Betriebs- und Soundfunktionen.
Modell: Die Lokomotive hat einen mfx+ Digitaldecoder und
umfangreiche Licht- und Soundfunktionen. Sie verfügt außerdem über
eine gesteuerte hocheffiziente Antriebstechnik mit Schwungrad. Alle
4 Achsen werden über Kardanwellen angetrieben. Haftreifen. Die
Lokomotive hat separat aufgebrachte Dachstege. Sie hat auch separat
aufgebrachte Metallgriffstangen. Der Schweizer Scheinwerfercode
(Dreifachscheinwerfer / weißes Rücklicht) wechselt mit der
Fahrtrichtung, funktioniert im konventionellen Betrieb und kann
digital gesteuert werden. Die Scheinwerfer an den Lokomotivenden 2
und 1 können im digitalen Betrieb separat abgeschaltet werden. Die
Lokomotive hat die Lichtfunktion "doppel A". Bremsleitungen sind
enthalten, die an der Lokomotive montiert werden können. Alle
TEE-Schnellzug-Personenwagen haben werkseitig installierte
LED-Innenbeleuchtung. Ein Großraumwagen ist mit roten Rücklichtern
und einem Abnehmer ausgestattet. Der gesamte Wagenverband wird über
die werkseitig installierten stromführenden Kupplungen mit Strom
versorgt. Wartungsfreie warmweiße und rote LEDs werden für die
Beleuchtung verwendet. Der TEE-Panoramawagen hat einen Dome aus der
zweiten Produktionsreihe mit 4 großen Panorama-Fenstern. Die
Untergestelle und die Skirting der Wagen sind spezifisch für die
Wagenarten. Die Drehgestelle sind schwere Minden-Deutz-Designs,
prototypisch ausgestattet mit doppelten Bremsklötzen, Magnetbremsen
und separat aufgebrachten Generatoren. Gesamtlänge über die Puffer
131 cm / 51-1/2".
Einmalige Serie zur Feier von 60 Jahren seit Beginn des
europäischen TEE-Dienstes am 2. Juni 1957.
Prototypinformationen: Zu Beginn der Fünfzigerjahre begannen die
mitteleuropäischen Eisenbahnen intensiv, sich mit dem Wettbewerb
durch Flugzeuge und Automobile auseinanderzusetzen, um die
wohlhabende Klientel der Geschäftsreisenden zurückzugewinnen.
Sieben Eisenbahnen (CFL, DB, FS, NS, SBB, SNCB und SNCF) gründeten
daher 1954 das sogenannte "TransEuropExpress-Komitee", um
potenzielle Kunden für den Fernverkehr auf mittleren Strecken mit
Geschwindigkeit und einem hohen Serviceniveau zurückzugewinnen. Es
wurde schnell vereinbart, dass dieselbetriebene Triebwagen
geeignete Fahrzeuge für internationale Zugverbindungen waren. Acht
europäische Eisenbahnen einigten sich dann für den Jahresfahrplan
1957/58 (die ÖBB kam später) darauf, ein System von hochwertigen
Schnellzügen ausschließlich für die 1. Klasse einzuführen – den
Trans-Europa-Express (TEE). Nicht alle ursprünglich geplanten
Verbindungen traten in Kraft, aber schließlich wurde eine Einigung
über 13 Zugpaare auf einem Streckennetz von 5.100 Kilometern /
3.187 Meilen erzielt. Zehn dieser TEE-Züge mit klangvollen Namen
gingen ab dem Sommerfahrplan am 2. Juni 1957 in Betrieb:
"Rhein-Main" (Amsterdam – Frankfurt), "Saphir" (Oostende –
Dortmund), "Helvetia" (Hamburg – Zürich), "Paris-Ruhr" (Paris –
Dortmund), "Edelweiss" (Amsterdam – Zürich), "Étoile du Nord"
(Paris – Amsterdam), "Oiseau Bleu" (Paris – Brüssel), "Arbalète"
(Paris – Zürich), "Île de France" (Paris – Amsterdam) und "Mont
Cenis" (Lyon – Mailand). Für den Winterfahrplan 1957 kamen die drei
verbleibenden Verbindungen hinzu: "Mediolanum" (München – Innsbruck
– Mailand), "Ligure" (Marseille – Nizza – Genua – Mailand) und
"Parsifal" (Paris – Köln – Dortmund). Die DB, die FS, die NS/SBB
und die SNCF kauften dieselbetriebene Triebwagen für diese
TEE-Dienste, erfüllten die Anforderungen an den höchsten Komfort
und fuhren ausschließlich 1. Klasse.