Hersteller:
Maßstab:
H0 / HO (1:87)
Epoche:
III

DB - E 10.12 electric locomotive

Prototyp: Elektrolokomotive der Deutschen Bundesbahn (DB) der Baureihe E 10.12. Schnellzuglokomotive mit aerodynamischen Enden ("Bügelfalte"), Hochleistungsdrehgestellen und Endverkleidungen. Farbgebung in Kobaltblau / Elfenbein als Triebfahrzeug für den legendären Rheinpfeil. Betriebsnummer E 10 1267. Die Lokomotive sieht aus wie 1963.

Highlights:
- "Bügelfalte" zum ersten Mal mit digital anhebbaren und absenkbaren Pantographen;
- Führerstandsbeleuchtung;
- Führerstandsbeleuchtung kann digital gesteuert werden;
- mfx+ Digitaldecoder mit umfangreichen Licht- und Soundfunktionen.

Modell: Die Lokomotive verfügt über einen mfx+ Digitaldecoder und umfangreiche Soundfunktionen. Sie hat zudem eine gesteuerte hocheffiziente Antriebseinheit, zentral montiert. 4 Achsen angetrieben. Haftreifen. Die dreifachen Scheinwerfer und die doppelten roten Rücklichter wechseln mit der Fahrtrichtung, funktionieren im konventionellen Betrieb und können digital gesteuert werden. Die Scheinwerfer an den Lokomotivenden 2 und 1 können im digitalen Betrieb separat abgeschaltet werden. Wenn die Scheinwerfer an beiden Enden ausgeschaltet sind, ist die doppelte "A"-Lichtfunktion an beiden Enden aktiv. Die Führerstandsbeleuchtung kann digital gesteuert werden. Wartungsfreie warmweiße und rote LEDs werden für die Beleuchtung verwendet. Die Pantographen können als digitale Funktion angehoben und abgesenkt werden. Die Lokomotive hat separat aufgebrachte Metallgriffstangen. Bremsleitungen, eine Prototypkupplung und geschlossene Endverkleidungen sind enthalten. Es gibt eine Figur eines Lokführers im Führerstand 1. Länge über Puffer ca. 18,9 cm / 7-7/16".

Zwei "Rheinpfeil"-Wagen-Sets, die zu dieser Lokomotive passen, finden sich unter den Artikelnummern 43881 und 43882.

39126 – "Rheinpfeil" mit einer Elektrolokomotive der Baureihe E 10.12. Die DB führte bereits 1952 einen hochwertigen zweiten täglichen Zug durch das malerische Rheintal ein, um der enormen Nachfrage der Passagiere nach dem "Rheingold Express" (Hook of Holland – Basel), der im Mai 1951 von der Deutschen Bundesbahn wiederbelebt wurde, gerecht zu werden: den F 21/22 "Rhein-Pfeil" (Rheinpfeil) zwischen München und Dortmund. Doch der Name "Rhein-Pfeil" hatte nur ein Jahr in den Fahrplänen Bestand. Der Name tauchte erst wieder im Sommerfahrplan 1958 auf. Es war nun F 21/22 "Rheinpfeil" auf derselben Strecke wie zuvor. Ein bekannter Autor drückte es so aus: "Rheingold und Rheinpfeil sind in Beziehung zueinander zu betrachten, Brüder, die Lorelei ist die Nichte von beiden." Um an den früheren Luxus anzuknüpfen, entschied die DB 1960, einen exklusiven und ganz besonderen, komfortablen Wagenpark für den "Rheingold" und den damit verbundenen "Rheinpfeil" zu bauen. Sie kündigte ihr zukünftiges Top-Angebot begeistert 1962 an: "Ein großer Name im europäischen Eisenbahnwesen erhält neuen Glanz." Die DB kaufte vier neue Wagenarten für ihre beiden prestigeträchtigen Züge. Neben den bekannten Abteilwagen mit einem Seitengang aus normalen Schnellzügen (Typ Av4üm-62/63) gab es nun erstmals auch offene Sitzwagen (Typ Ap4üm-62/63) im Fernverkehr. Ein besonderes Merkmal waren die Aussichtswagen (Dome Cars – Typ AD4üm-62/63), in denen die Passagiere einen offenen Blick auf die wunderbare Landschaft in erhöhten, vollständig verglasten Beobachtungsdomen genießen konnten. Hier und in den offenen Sitzwagen konnten die Sitze so gedreht werden, dass die Passagiere immer in Fahrtrichtung schauen konnten. Die Bar im Aussichtswagen lud dazu ein, die Zeit mit Getränken und kleinen Snacks zu verbringen. Geschäftsreisende konnten in der Sekretärskabine arbeiten. Der neue Speisewagen (Typ WR4üm-62/63) hatte eine zweigeschossige Küche, die ihm bald den Spitznamen "buckliger Speisewagen" einbrachte. Zweigeschossig, um mehr Sitzplätze im Speisebereich zu ermöglichen. Die goldbeschichteten Fenster und natürlich die Klimaanlage sorgten für angenehme Temperaturen in den Wagen. Die Lokomotiven und Wagen waren äußerlich leicht zu erkennen an der eleganten zweifarbigen Lackierung mit Kobaltblau unterhalb der Taille und beigem Fensterband. Zudem war die Beschriftung "DEUTSCHE BUNDESBAHN" in goldenen Buchstaben unter dem Beobachtungsdome auf beiden für den "Rheinpfeil" gekauften Aussichtswagen prächtig. Sowohl der "Rheingold" als auch der "Rheinpfeil" konnten aufgrund der fortschreitenden Elektrifizierung im deutschen Gebiet von Elektrolokomotiven gezogen werden. Die DB entschied sich für eine modifizierte Version der bewährten Baureihe E 10 als Triebkraft, die in Zukunft einen stromlinienförmigeren Körper haben sollte ("Bügelfalten" E 10 oder "Pants Crease" E 10). Da die erste dieser Einheiten frühestens im Herbst 1962 verfügbar war, kam die Bahn zunächst mit Einheiten des kantigen Standarddesigns mit modifizierter Übersetzung für 160 km/h / 100 mph aus. 1963/64 waren die geplanten "Bügelfalten" / "Pants Crease E 10"-Einheiten für 160 km/h / 100 mph vollständig verfügbar.

Erstmals angekündigt: January 2021

In folgenden Katalogen / Broschüren vorgestellt:

Märklin 39126

Unverbindliche Preisempfehlung: 379.00 €
3-rail (alternating current - AC)
DCC (Digital)
Integrated sound
mfx+ digital decoder
Coupler standard pocket (NEM 362)
Coupler with close coupling cinematic
Triple headlights and two red taillights alternating with the direction of travel
Cab lighting
Locomotive - metal frame and body
Length over buffers
189 mm

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