Prototyp: Elektrolokomotive der Deutschen Bundesbahn (DB) der
Baureihe E 10.12. Schnellzuglokomotive mit aerodynamischen Enden
("Bügelfalte"), Hochleistungsdrehgestellen und Endverkleidungen.
Farbgebung in Kobaltblau / Elfenbein als Triebfahrzeug für den
legendären Rheinpfeil. Betriebsnummer E 10 1267. Die Lokomotive
sieht aus wie 1963.
Highlights:
- "Bügelfalte" zum ersten Mal mit digital anhebbaren und
absenkbaren Pantographen;
- Führerstandsbeleuchtung;
- Führerstandsbeleuchtung kann digital gesteuert werden;
- mfx+ Digitaldecoder mit umfangreichen Licht- und
Soundfunktionen.
Modell: Die Lokomotive verfügt über einen mfx+ Digitaldecoder und
umfangreiche Soundfunktionen. Sie hat zudem eine gesteuerte
hocheffiziente Antriebseinheit, zentral montiert. 4 Achsen
angetrieben. Haftreifen. Die dreifachen Scheinwerfer und die
doppelten roten Rücklichter wechseln mit der Fahrtrichtung,
funktionieren im konventionellen Betrieb und können digital
gesteuert werden. Die Scheinwerfer an den Lokomotivenden 2 und 1
können im digitalen Betrieb separat abgeschaltet werden. Wenn die
Scheinwerfer an beiden Enden ausgeschaltet sind, ist die doppelte
"A"-Lichtfunktion an beiden Enden aktiv. Die
Führerstandsbeleuchtung kann digital gesteuert werden.
Wartungsfreie warmweiße und rote LEDs werden für die Beleuchtung
verwendet. Die Pantographen können als digitale Funktion angehoben
und abgesenkt werden. Die Lokomotive hat separat aufgebrachte
Metallgriffstangen. Bremsleitungen, eine Prototypkupplung und
geschlossene Endverkleidungen sind enthalten. Es gibt eine Figur
eines Lokführers im Führerstand 1. Länge über Puffer ca. 18,9 cm /
7-7/16".
Zwei "Rheinpfeil"-Wagen-Sets, die zu dieser Lokomotive passen,
finden sich unter den Artikelnummern 43881 und 43882.
39126 – "Rheinpfeil" mit einer Elektrolokomotive der Baureihe E
10.12. Die DB führte bereits 1952 einen hochwertigen zweiten
täglichen Zug durch das malerische Rheintal ein, um der enormen
Nachfrage der Passagiere nach dem "Rheingold Express" (Hook of
Holland – Basel), der im Mai 1951 von der Deutschen Bundesbahn
wiederbelebt wurde, gerecht zu werden: den F 21/22 "Rhein-Pfeil"
(Rheinpfeil) zwischen München und Dortmund. Doch der Name
"Rhein-Pfeil" hatte nur ein Jahr in den Fahrplänen Bestand. Der
Name tauchte erst wieder im Sommerfahrplan 1958 auf. Es war nun F
21/22 "Rheinpfeil" auf derselben Strecke wie zuvor. Ein bekannter
Autor drückte es so aus: "Rheingold und Rheinpfeil sind in
Beziehung zueinander zu betrachten, Brüder, die Lorelei ist die
Nichte von beiden." Um an den früheren Luxus anzuknüpfen, entschied
die DB 1960, einen exklusiven und ganz besonderen, komfortablen
Wagenpark für den "Rheingold" und den damit verbundenen
"Rheinpfeil" zu bauen. Sie kündigte ihr zukünftiges Top-Angebot
begeistert 1962 an: "Ein großer Name im europäischen Eisenbahnwesen
erhält neuen Glanz." Die DB kaufte vier neue Wagenarten für ihre
beiden prestigeträchtigen Züge. Neben den bekannten Abteilwagen mit
einem Seitengang aus normalen Schnellzügen (Typ Av4üm-62/63) gab es
nun erstmals auch offene Sitzwagen (Typ Ap4üm-62/63) im
Fernverkehr. Ein besonderes Merkmal waren die Aussichtswagen (Dome
Cars – Typ AD4üm-62/63), in denen die Passagiere einen offenen
Blick auf die wunderbare Landschaft in erhöhten, vollständig
verglasten Beobachtungsdomen genießen konnten. Hier und in den
offenen Sitzwagen konnten die Sitze so gedreht werden, dass die
Passagiere immer in Fahrtrichtung schauen konnten. Die Bar im
Aussichtswagen lud dazu ein, die Zeit mit Getränken und kleinen
Snacks zu verbringen. Geschäftsreisende konnten in der
Sekretärskabine arbeiten. Der neue Speisewagen (Typ WR4üm-62/63)
hatte eine zweigeschossige Küche, die ihm bald den Spitznamen
"buckliger Speisewagen" einbrachte. Zweigeschossig, um mehr
Sitzplätze im Speisebereich zu ermöglichen. Die goldbeschichteten
Fenster und natürlich die Klimaanlage sorgten für angenehme
Temperaturen in den Wagen. Die Lokomotiven und Wagen waren
äußerlich leicht zu erkennen an der eleganten zweifarbigen
Lackierung mit Kobaltblau unterhalb der Taille und beigem
Fensterband. Zudem war die Beschriftung "DEUTSCHE BUNDESBAHN" in
goldenen Buchstaben unter dem Beobachtungsdome auf beiden für den
"Rheinpfeil" gekauften Aussichtswagen prächtig. Sowohl der
"Rheingold" als auch der "Rheinpfeil" konnten aufgrund der
fortschreitenden Elektrifizierung im deutschen Gebiet von
Elektrolokomotiven gezogen werden. Die DB entschied sich für eine
modifizierte Version der bewährten Baureihe E 10 als Triebkraft,
die in Zukunft einen stromlinienförmigeren Körper haben sollte
("Bügelfalten" E 10 oder "Pants Crease" E 10). Da die erste dieser
Einheiten frühestens im Herbst 1962 verfügbar war, kam die Bahn
zunächst mit Einheiten des kantigen Standarddesigns mit
modifizierter Übersetzung für 160 km/h / 100 mph aus. 1963/64 waren
die geplanten "Bügelfalten" / "Pants Crease E 10"-Einheiten für 160
km/h / 100 mph vollständig verfügbar.
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