Highlights:
- komplett neue Werkzeuge;
- maßstabsgetreue Nachbildung im Maßstab 1:87;
- werkseitig installierte LED-Innenbeleuchtung;
- Beleuchtung im Führerstand und am Steuerpult kann digital
gesteuert werden;
- die Pantographen an den F- und H-Zwischeneinheiten können als
digitale Funktion angehoben und abgesenkt werden;
- mfx+ World of Operation Decoder und umfangreiche Licht- und
Soundfunktionen enthalten.
Prototyp: Schweizerische Bundesbahnen (SBB) EC 250
elektrischer Hochgeschwindigkeitszug als Baureihe RABe 501
"Giruno". 1 Typ A (Bt1) Endwagen, 2. Klasse. 1 Typ F (B7)
Zwischeneinheit, 2. Klasse, mit behindertengerechten Eingängen und
einem Pantographen. 1 Typ G (WR6) Zwischeneinheit, mit einem
Speisewagen. 1 Typ H (A5) Zwischeneinheit, 1. Klasse, mit
behindertengerechten Eingängen und einem Pantographen. 1 Typ L
(At2) Endwagen, 1. Klasse. Einsatz als Mehrsystem-Triebzug zwischen
dem Flughafen Zürich und Basel sowie über die Alpen durch den
Gotthard-Basistunnel nach Mailand. Genehmigung für den Einsatz in
Deutschland und Österreich geplant. Der Zug sieht aus wie im Jahr
2021.
Modell: Dies ist ein 5-teiliges Grundset. Der
Speisewagen G und die beiden Zwischeneinheiten F und H, die links
und rechts angeordnet sind, sind dauerhaft mit Jakobs-Drehgestellen
gekoppelt. Der Zug hat einen mfx+ Digitaldecoder und umfangreiche
Sound- und Lichtfunktionen. Er verfügt auch über eine gesteuerte,
hocheffiziente Antriebseinheit mit einem Schwungrad, das zentral im
Speisewagen montiert ist. Alle 4 Achsen in beiden
Jakobs-Drehgestellen links und rechts des Speisewagens werden über
Gelenkwellen angetrieben. Haftreifen. Die Führerstände in den
Endwagen haben Innendetails. Die Stromabnahme erfolgt vom Endwagen
an der Vorderseite des Zuges und wechselt mit der Fahrtrichtung. Es
gibt einen Führungsmechanismus in den Jakobs-Drehgestellen.
Dreifach-Scheinwerfer und doppelte rote Rücklichter wechseln mit
der Fahrtrichtung, funktionieren im konventionellen Betrieb und
können digital gesteuert werden. Der Zug kann auf ein weißes
Rücklicht (Schweizer Scheinwerfer-/Rücklichtcode) umgeschaltet
werden. Es gibt zusätzliche separat steuerbare Lichtfunktionen. Der
Zug hat werkseitig installierte Innenbeleuchtung. Die
Innenbeleuchtung wird über eine durchgehende elektrische Verbindung
im gesamten Zug mit Strom versorgt. Die Beleuchtung im Führerstand
und am Steuerpult wird ebenfalls jeweils separat im digitalen
Betrieb gesteuert. Wartungsfreie warmweiße und rote LEDs werden für
alle Beleuchtungen verwendet. Die Pantographen an den F- und
H-Zwischeneinheiten können jeweils als digitale Funktion separat
angehoben und abgesenkt werden. Der Zug ist maßstabsgetreu
modelliert. Der Mindestradius für den Betrieb beträgt 360 mm /
14-3/16". Länge des Grundsets ca. 112 cm / 44-1/8".
Das 39810 5-teilige Grundset kann mit den 43461, 43462 und 43463
2-teiligen Ergänzungswagen-Sets auf einen prototypischen
11-teiligen Triebzug erweitert werden.
Das Grundset der Baureihe RABe 501 "Giruno"
Hochgeschwindigkeits-Triebzüge ist in einer DC-Version im Trix H0
Sortiment unter der Artikelnummer 25810 zu finden.
Prototypinformationen:
Als der Gotthard-Basistunnel in Betrieb genommen wurde, kündigten
die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) im Frühjahr 2012
international die Lieferung von Triebzügen mit einer
Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h / 156 mph an. Schließlich setzte
sich die Schweizer Firma Stadler im April 2014 mit ihrem Konzept
SMILE (Schneller Mehrsystemfähiger Innovativer Leichter Expresszug)
durch, wobei Stadler erstmals einen Hochgeschwindigkeitszug baute.
Die SBB bestellte 29 elfteilige Einheiten der neuen Baureihe RABe
501 für den internationalen Verkehr und vergab die Bezeichnung
"Giruno" (abgeleitet vom rätoromanischen "girùn" für
"Mäusebussard"). Die Züge können in vier Ländern unter drei
Stromsystemen (15 Kilovolt / 16,7 Hertz; 25 Kilovolt / 50 Hertz und
3 Kilovolt DC) fahren und sind dafür mit den ETCS-, PZB-, LZB- und
SCMT-Zugsicherungssystemen ausgestattet. Der "Giruno" ist ein 202
Meter / 656 Fuß 6 Zoll langer, einstöckiger, betrieblich
permanenter Mehrsystem-Triebzug mit Jakobs-Drehgestellen. Nur die
Endwagen haben normale Drehgestelle unter ihren äußeren Enden. Vier
Jakobs-Drehgestelle werden mit Drehstrom-Asynchronmotoren
angetrieben, wobei die Antriebseinheit redundant mit vier
Traktionsgleichrichtern ausgelegt ist. Ein elfteiliger Triebzug der
Baureihe RABe 501 besteht aus vier Wagen, 1. Klasse, mit 117
Sitzplätzen, überwiegend in 2+1-Anordnung, einem Speisewagen sowie
sechs Wagen, 2. Klasse, mit 288 Sitzplätzen in 2+2-Anordnung. Der
Speisewagen sowie die beiden angrenzenden Wagen sind
behindertengerecht konstruiert, um den Anforderungen des Schweizer
Behindertenzugangsrechts zu entsprechen. Der "Giruno" hat
stufenlose Eingänge für Bahnsteighöhen von 55 cm / 22" und 76 cm /
30". Seine druckfesten und klimatisierten Passagierbereiche und
Führerstände sowie die Multifunktionsabteile und Fahrradabteile im
Passagierbereich setzen neue Maßstäbe für komfortables Reisen mit
dem Zug. Alle Passagiere haben freien Blick auf die Bildschirme des
digitalen Informationssystems. Darüber hinaus sind
Mobilfunksignalverstärker und WLAN in beiden Klassen verfügbar. Am
10. Mai 2021 nahm die SBB die letzten 29 Züge in Empfang. Seitdem
haben sie TSI-Genehmigung sowie Netzgenehmigung für die Schweiz,
Deutschland, Italien und Österreich. Seit Dezember 2019 fahren sie
im regulären Fahrplan durch den Gotthard-Basistunnel und verbinden
Basel/Zürich mit Chiasso und Lugano. Fortlaufende Fahrten nach
Italien nach Mailand begannen am 12. August 2020, seit September
auch im Mehrfachbetrieb. Im nächsten Schritt sind Fahrten zwischen
Basel und Frankfurt/Main geplant. Auch die SBB erwägt den Einsatz
dieser neuen Triebzüge in Richtung Hamburg.
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