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Im Dienst:
1967 - 1996
Epoche:
IV - V
Spurweite:
Standard gauge (1'435 mm)
Radanordnung:
Bo'Bo'
Elektrische Systeme:
3 kV DC
Stromabnehmer:
Pantograph - Symmetrical
Length over buffers (mm):
16'840 mm
Width (mm):
3'020 mm
Height (mm | over lowered pantograph):
4'300 mm
Tare weight (t):
78,5 t*
*E.444.001 - 004
83 t*
*E.444.005 - E.444.117
Power output (x'xxx kW / x'xxx hp):
3'420 kW*
*E.444.001 - 004
4'272 kW*
*E.444.005 - E.444.117
Tractive effort (kN / lbf | starting / continuous):
175 kN*
*E.444.001 - 004
201 kN*
*E.444.005 - E.444.117
Wheel diameter (x'xxx,xx | mm | new / worn):
1'250 mm
Maximum speed (km/h):
180 km/h*
*E.444.001 - 004
200 km/h*
*E.444.005 - E.444.117

1960s

Die FS E.444, bekannt als die "Tartaruga" (Schildkröte), war die erste echte Hochgeschwindigkeits-Elektrolokomotive Italiens. Entwickelt in den 1960er Jahren, verwandelte sie das italienische Eisenbahnnetz, indem sie Reisen mit 200 km/h Realität werden ließ und über Jahrzehnte das Rückgrat der schnellen InterCity- und TEE (Trans Europ Express)-Dienste bildete.

Anfang der 1960er Jahre strebten die Ferrovie dello Stato (FS) danach, ihre Flotte zu modernisieren, um mit der wachsenden Beliebtheit des Flugreisens und dem Aufkommen von Hochgeschwindigkeitszügen in Japan und Frankreich konkurrieren zu können. Die E.444 wurde als leistungsstarke, schnelle Bo-Bo-Lokomotive konzipiert.

Vier Prototypen - E.444.001 - 004 - wurden von Savigliano gebaut und zwischen 1967 und 1968 geliefert.

Am 8. November 1967 unternahm die E.444.001 ihre Jungfernfahrt zwischen Rom und Neapel und erreichte Geschwindigkeiten von über 200 km/h mit hochrangigen Beamten an Bord.

Diese Prototypen hatten eine abgerundete, leicht bulbenförmige Front und waren anfänglich auf 180 km/h aufgrund von Drehgestellbeschränkungen limitiert. Sie bewiesen jedoch, dass die italienische Industrie in der Lage war, eine Lokomotive zu produzieren, die in der Lage war, nachhaltigen Hochgeschwindigkeitsdienst zu leisten.
 

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1970

Nach den erfolgreichen Tests folgte eine Produktionsserie von 113 Einheiten (nummeriert von 005 bis 117). Diese wiesen mehrere Verbesserungen gegenüber den Prototypen auf:
Leistungssteigerung: Die Einführung der T750-Motoren erhöhte die Leistung auf 4.200 kW (5.600 PS).
Aerodynamik: Die Front der Fahrerkabine wurde neu gestaltet, um aerodynamischer und eleganter zu sein, ein Aussehen, das die deutsche DB Baureihe 103 inspirierte.

Die Lokomotive erhielt den berühmten Spitznamen "Tartaruga" (Schildkröte). Dies war das Ergebnis eines Namenswettbewerbs, und ein Cartoon einer rasenden Schildkröte wurde auf die Seiten der Kabinen aufgebracht, was die Ironie eines "langsamen" Tieres symbolisierte, das mit Rekordgeschwindigkeiten reist.

Ursprünglich trugen sie eine markante Lackierung in Perlgrau mit zwei blauen horizontalen Streifen.

Die E.444 diente als "Labor" für viele italienische Bahntechnologien:
Elektronische Chopper: Die Einheit E.444.005 wurde 1975 zur ersten italienischen "elektronischen" Lokomotive und testete ein "Vollchopper"-System, das die Spitzenleistung auf 5.000 kW erhöhte. Die Einheiten 056 und 057 testeten "Shunt-Chopper".
Die E.447: Um die konstanten Geschwindigkeiten von 200 km/h auf der neuen Direttissima (Hochgeschwindigkeitsstrecke) zwischen Rom und Florenz besser bewältigen zu können, wurden 18 Einheiten mit einem anderen Übersetzungsverhältnis modifiziert und als E.447 umklassifiziert. Während sie bei hohen Geschwindigkeiten gut abschnitten, war ihre Zugkraft bei niedrigeren Geschwindigkeiten reduziert, und sie wurden schließlich im Rahmen des Modernisierungsprogramms zurückgeführt.
 

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1989

Bis Ende der 1980er Jahre zeigten die ursprünglichen E.444 ihr Alter. Die Führerstände waren schlecht isoliert und bei hohen Geschwindigkeiten laut, und die mechanischen Systeme benötigten eine Auffrischung.

Alle 113 Serienfahrzeuge wurden in den Werkstätten von Foligno einer umfassenden Überholung (Modernisierung) unterzogen. Sie wurden in E.444R umbenannt (R für "Riqualificazione").

Die auffälligste Veränderung war der Austausch der eleganten, abgerundeten "Tartaruga" -Nase gegen eine kantigere, quadratische Front aus Fiberglas. Dies verbesserte die Ergonomie und die Geräuschisolierung, wurde jedoch oft von den Eisenbahnern, die das ursprüngliche Design vermissten, spöttisch "Ribollita" (Wiedererhitzte Suppe) genannt.

Die E.444R wechselten Ende der 90er Jahre von der ursprünglichen grau/roten Lackierung zur grün/weißen XMPR-Lackierung, und später trugen einige Einheiten die Farben von ESCI (Eurostar City Italia).
 

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Letztes Update am 14th von January 2026 um 12:25

Mitwirkende: Tudor C.

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