Baureihe V 100.10 dient als Diesellokomotive, die
speziell für den leichten Personen- und Güterverkehr auf
Nebenstrecken konzipiert wurde. Sie wurde 1956 von der
Bundesbahn-Zentralstelle in München in Zusammenarbeit mit
Maschinenbau Kiel (MaK) entwickelt und für
die Deutsche Bundesbahn in Dienst
gestellt. Im späten Herbst 1958 werden die ersten 6x
Versuchslokomotiven geliefert, wobei die Einheiten mit den Nummern
V 100 001 bis 005 mit einem 809 kW (1.100 PS) Motor ausgestattet
sind, während V 100 006 mit einem leistungsstärkeren 993 kW (1.350
PS) Motor ausgestattet ist, der anschließend die Grundlage für das
Modell V 100.20 bildet, das später als
Deutsche Bundesbahn Baureihe
212 anerkannt wird.
Die siebte Versuchslokomotive, V 100 007, wird von
MaK gebaut und in Schweden getestet, bevor
sie 1959 an die Deutsche Bundesbahn verkauft wird. Im
Jahr 1960 erfolgt ein Umnummerierungsprozess für die
Prototypenreihe, bei dem die Nummern 001 bis 005 und 007 in
V 100 1001 bis V 100 1005 und
V 100 1007 umgewandelt werden, um diese Modelle
klar von der leistungsstärkeren V 100 006 zu
unterscheiden. Die Serienproduktion beginnt 1961 und dauert bis
1963, wobei verschiedene Hersteller, darunter MaK, Deutz,
Maschinenfabrik Esslingen,
Henschel, Jung, Krauss-Maffei und Krupp, zum Bau dieser Lokomotiven
beitragen.
Im Jahr 1968 führt die Deutsche Bundesbahn ein
Umnummerierungsschema ein, das zur Umklassifizierung der V 100.10
als DB Baureihe 211 führt. Nach der
Wiedervereinigung Deutschlands übernimmt die Deutsche Bahn AG 1994 die Lokomotiven. Nach
fast vier Jahrzehnten im Dienst wird die letzte der Baureihe V
100.10 im Jahr 2001 aus dem aktiven Dienst ausgeschieden.
Automatische Übersetzung. Originaltext in: EN -
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Class V 100.10 serves as a diesel locomotive
designed specifically for light passenger and goods traffic along
branch lines. Developed in 1956 by the Bundesbahn Central Office in
Munich in collaboration with Maschinenbau
Kiel (MaK), it was commissioned for the
Deutsche Bundesbahn. During late
autumn in 1958, the initial 6x trial engines are delivered, with
units numbered V 100 001 to 005 equipped with an 809 kW (1,100 HP)
motor, while V 100 006 features a more powerful 993 kW (1,350 HP)
motor, which subsequently becomes the foundation for the
V
100.20 model, later recognized as Deutsche Bundesbahn Class
212.
The seventh trial engine, V 100 007, is
constructed by MaK and tested in Sweden before being sold to
the Deutsche Bundesbahn in 1959. In 1960,
a renumbering process occurs for the prototype series, transforming
numbers 001 to 005 and 007 into V 100 1001 to
V 100 1005 and V 100 1007,
respectively, to clearly distinguish these models from the more
potent V 100 006. The production series begins in
1961, continuing until 1963, with various manufacturers, including
MaK, Deutz,
Maschinenfabrik Esslingen,
Henschel, Jung, Krauss-Maffei, and Krupp, contributing to the construction of
these locomotives.
In 1968, the Deutsche Bundesbahn implements a
renumbering scheme, resulting in the reclassification of the V
100.10 as DB Class 211. Following the
reunification of Germany, Deutsche Bahn AG inherits the locomotives in
1994. After nearly four decades of service, the last of the Class V
100.10 locomotives is withdrawn from active duty in 2001.