Die Pwgs 88, später umbenannt in D
65 und schließlich Daa, waren einachsige
Gepäck- und Zugbegleitwagen, die von der Deutschen Reichsbahn betrieben wurden.
Insgesamt wurden 240 Fahrzeuge von VEB
Waggonbau Bautzen gebaut, darunter ein Prototyp aus
dem Jahr 1956 und zwei Produktionsserien, die 1957 (139 Einheiten)
und 1959 (100 Einheiten) geliefert wurden. Diese Fahrzeuge waren
hauptsächlich für den Einsatz im Personenverkehr vorgesehen und
boten Platz für die Gepäckabfertigung und das Zugpersonal.
Obwohl sie zum Zeitpunkt ihrer Einführung relativ modern waren,
erfüllte das Design nicht vollständig die betrieblichen
Erwartungen. Ihre Laufeigenschaften und
Geschwindigkeitsbeschränkungen wurden bald problematisch, und
später wurden sie durch neue Entwicklungen im aktiven Dienst
ersetzt. In verschiedenen Publikationen wird manchmal eine
angebliche dritte Serie von weiteren 200 Wagen erwähnt, aber da es
keine Beweise für eine solche Charge gibt, scheint dies entweder
ein abgesagter Plan oder ein einfaches Missverständnis zu sein.
Bis Ende 1968 waren 237 der ursprünglichen 240 Wagen noch im
Einsatz. 96 von ihnen waren bereits mit Rollenlagern aufgerüstet
worden. Der Bestand war auf mehrere Reichsbahndirektionen verteilt,
darunter Berlin, Cottbus, Dresden, Erfurt, Greifswald, Halle,
Magdeburg und Schwerin. Jeder Wagen war einem bestimmten Depot
zugewiesen und war an die betriebliche Verantwortung eines
bestimmten Bahnbetriebswerks gebunden. Die Wartung wurde zunächst
von RAW Gotha und später von RAW Potsdam (Pts) durchgeführt.
Während ihrer Betriebszeit trugen die Fahrzeuge mehrere
Nummerierungsschemata sowohl als Personen- als auch als Güterwagen,
vor und nach der Einführung des computerisierten
Nummerierungssystems im Jahr 1970. Zum Beispiel konnte ein Wagen
als 743 552 (Personenwagennummer vor 1970, klassifiziert als
D 65), 50 50 93-26 351-3 (Personenwagennummer nach
1970, klassifiziert als Daa), 88-39-12
(Güterwagennummer vor 1970) oder 40 50 940 0251-7 (Güterwagennummer
nach 1970) identifiziert werden. Es bleibt ungewiss, ob einzelne
Wagen tatsächlich im Laufe der Zeit alle vier Versionen trugen.
Eine Umnummerierung fand statt, aber die Kontinuität der laufenden
Nummer macht es im Allgemeinen möglich, die Einzelhistorien der
Wagen nachzuvollziehen, wobei Ausnahmen möglich sind.
Die Bezeichnung D 65 bezieht sich auf ihre
Zuweisung zum Personenverkehr. Der Buchstabe "D" weist auf einen
Gepäckwagen hin, während die Zahl "65" nicht auf das Baujahr
verweist, sondern auf die offizielle Einführung dieses Wagentypus
in den Personenverkehr im Jahr 1965. Später, als sie in
Daa umbenannt wurden, bedeutete das doppelte "a"
die einachsige Konfiguration.
Aufgrund ihrer frühen Einschränkungen und der Ankunft verbesserter
Fahrzeuge wurden die Pwgs 88 /
Daa schrittweise ausgemustert.
Automatische Übersetzung. Originaltext in: EN -
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The Pwgs 88, later redesignated as D
65 and eventually Daa, were single-axle
baggage and train-guard vans operated by the Deutsche Reichsbahn. A total of 240
vehicles were built by VEB
Waggonbau Bautzen, including one prototype from 1956
and two production batches delivered in 1957 (139 units) and 1959
(100 units). These vehicles were primarily intended for use on
passenger services, providing space for luggage handling and train
staff.
Although relatively modern at the time of their introduction, the
design did not completely meet operational expectations. Their
running characteristics and speed limitations soon became
problematic, and later new developments replaced them in active
service. In various publications a supposed third series of another
200 wagons is sometimes mentioned, but since no evidence of such a
batch exists, this appears to be either a cancelled plan or a
simple misunderstanding.
By the end of 1968, 237 of the original 240 wagons were still in
service. 96 of these had already been upgraded with roller
bearings. The fleet was distributed across several
Reichsbahndirektionen, including Berlin, Cottbus, Dresden, Erfurt,
Greifswald, Halle, Magdeburg and Schwerin. Each wagon was assigned
to a specific depot and was tied to the operational responsibility
of a particular Bahnbetriebswerk. Maintenance was initially handled
by RAW Gotha and later by RAW Potsdam (Pts).
Throughout their service lives, the vehicles carried multiple
numbering schemes both as passenger and as goods stock, before and
after the introduction of the computerised numbering system in
1970. For example, a wagon could be identified as 743 552 (pre-1970
passenger number, classed as D 65), 50 50 93-26
351-3 (post-1970 passenger number, classed as
Daa), 88-39-12 (pre-1970 goods wagon number) or 40
50 940 0251-7 (post-1970 goods wagon number). It remains uncertain
whether individual wagons actually carried all four versions over
time. Renumbering did occur, but the continuity of the running
number generally makes it possible to track single wagon histories,
allowing for exceptions.
The designation D 65 refers to their allocation to
passenger train service. The letter "D" indicates a baggage van,
while the number "65" does not refer to the construction year but
to the official introduction of this wagon type into passenger
service in 1965. Later, when redesignated as Daa,
the double "a" signified the one-axle configuration.
Due to their early limitations and the arrival of improved rolling
stock, the Pwgs 88 / Daa were
gradually phased out.
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Quellen: https://pwgs88.de/statistik/