Elektrolokomotive 103 002 der Deutschen Bundesbahn.
■ Pilotserienversion mit Scherenstromabnehmern
■ Betriebszustand: bis 1976
■ Mit einzeln schaltbarem Scheinwerfer oder Rücklicht,
Führerstandsbeleuchtung und Maschinenraumbeleuchtung im digitalen
Modus
■ Geeignete Lokomotive für D 377 „Hispania Express“, Artikel
6200051, 6200052, 6200053
■ Z21 Führerstand verfügbar
Anlässlich der Internationalen Verkehrsausstellung in München im
Jahr 1965 fuhr die Deutsche Bundesbahn erstmals regelmäßig Züge mit
Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h. Die vier Lokomotiven der
Baureihe E 03 wurden dann für Testfahrten sowie zum Ziehen
besonders schneller TEE- und F-Züge eingesetzt. Mit der Lieferung
der Lokomotiven der Baureihe 103.1 wurden die Pilotlokomotiven im
Laufe der Zeit in den Testbetrieb überführt. Ab dem Sommer 1974
waren alle 103 Pilotserien-Einheiten im Betriebswerk
Hamburg-Eidelstedt stationiert. Neben drei Schnellzugpaaren nach
Nürnberg und München standen dann Schnellzüge nach Lüneburg,
Hannover, Hildesheim und Bremen auf dem Fahrplan. Der Fernverkehr
wurde schrittweise eingestellt, obwohl unregelmäßige
Schnellzugverkehre stattfanden. Im Herbst 1979 wurde der Einsatz
der Baureihe 103.0 im Regelbetrieb eingestellt und alle vier
Lokomotiven wurden dauerhaft in den Testbetrieb der Deutschen
Bundesbahn überführt.
Replik der 103 002, wie sie bis September 1976 im Einsatz war. Dann
erhielt sie UIC-Steckdosen, Haltegriffe und ergonomische
Zugangstreppen an den Enden. Ein Jahr später folgten
Einarmstromabnehmer, bevor die Schürzen unter den Pufferbohlen
schließlich im Herbst 1980 entfernt wurden. Das Modell eignet sich
perfekt für den 160 km/h „Hispania“ Schnellzug anstelle einer
planmäßigen Baureihe 103.
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